Das Projekt hat zum Ziel durch musikalische Aktivitäten (zusammen singen, musizieren, tanzen und spielen) das friedliche Miteinander zwischen Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und Einheimischen zu fördern. Die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen mit Migrationswurzeln ist durch multiple Problemlagen gekennzeichnet. Das Musikprojekt mit fachlicher Förderung zielt darauf ab, die sozial-kommunikativen Fähigkeiten zu erhöhen. Das Angebot ermöglicht es Kindern und Jugendlichen ihre Talente in einem vertrauten und sicheren Rahmen zu erproben und auszubauen und so Selbstvertrauen zu fördern.

Nach mehreren Treffen sollen die TeilnehmerInnen eine Musikgruppe bilden, die aus TänzerInnen und SängerInnen bestehen soll. Während der Treffen soll gemischte Weltmusik vermittelt werden, die einerseits Vielfalt vermittelt, die jedoch durch die gemeinschaftlichen Aktivitäten auch eine Stärkung des Gemeinschaftsgefühls mit sich bringt.

 

Neben den genannten Effekten leistet das Projekt einen Beitrag zur:

Prävention stressbedingter psychischer und physischer Erkrankungen durch Spass an Musik

Gewaltprävention: Ein weiteres Ziel des Projektes ist das Angebot einer zusätzlichen, sinnvollen und erfüllenden Freizeitbeschäftigung außerhalb der Schule – fernab von Bewegungsmangel und übermäßigem Medienkonsum.

 

Am Ende des Projekts sollen die Kinder und Jugendlichen in der Lage sein, gelernte Stücke mit Tanz und Gesang präsentieren zu können.

 

Die Methoden, die in der Arbeit mit den TeilnehmerInnen verwendet werden sind:

  • gemeinschaftliches Lernen in der Gruppe
  • Kennenlernen anderer Kulturen durch schöne gemeinschaftliche Erlebnisse

 

Die regelmäßige Teilnahme an Proben ist eine Voraussetzung für ein erfolgreiches Gelingen. Die Gruppe soll nach Ende des Projektes fortbestehen. Bei der Betreuung der Teilnehmenden werden vorallem Personen mit Migrationshintergrund eingesetzt werden. Hierbei wird ein zusätzlicher Beitrag zur Partizipation von MigrantInnen im Sozial-, Kultur- und Bildungsbereich geleistet.